Wir bauen ein Haus… und eine Garage…

Über unsere Garage haben wir ja bisher nicht viel geschrieben. Es stellte sich auch als gar nicht soooo einfach heraus wie wir uns das zuerst gedacht haben. Hersteller aussuchen, bestellen, hinstellen und fertig… Neeeee

Prolog:

Zuerst die Frage was möchte man überhaupt: Nur ein Auto rein und gut? Oder darf es ein wenig mehr sein, soll sie länger sein als nur ein Stellplatz? Doppelgarage? Doppelgarage extra tief? Mit Werkstatt?  Oder oder oder… Und: was gibt das Grundstück überhaupt her?

Also von vorne: Schon in den ersten Gesprächen bei Okal haben wir direkt eine zumindest längere Garage mit einzeichnen lassen, ca. 9m sollten es dann werden.

Zusammen mit dem Haus, Abstand zum Nachbarn und der Breite der Garage ergab sich also, dass wir ein Grundstück suchen das ungefähr 15m breit ist – Puh das wird nicht ganz so einfach, die meisten Grundstücke sind dann ja doch eher Tief als Breit. Unser damaliger Verkäufer bei Okal prophezeite uns schon mal, dass man so ein Grundstück niemals finden wird.

Aber gut, dass Vanessa so einen Spaß an den bekannten Webseiten für Immobilien hat, innerhalb kürzester Zeit (so schnell konnte der Grundstücksservice gar nicht anfangen zu arbeiten;-) ) war ein Grundstück gefunden welches sogar rund 20m breit war – Hurra!!!

 

Kommen wir zum eigentlichen, die Garage. Jetzt haben wir also deutlich mehr Platz als zuerst angenommen auf dem Grundstück.

Da wir ja durch das Grundstück nicht eingeschränkt wurden, konnten wir uns also frei überlegen was wir möchten. Wir kamen zu dem Ergebnis, dass wir eine Garage wollen für beide Autos, Platz für Fahrräder etc. sollte dann auch noch sein und, ja wir Männer sind ja so, eine Werkbank sollte auch noch passen.

Ich habe dann mal angefangen mich mit den Möglichkeiten auseinander zu setzen. Stein auf Stein, fertige Betonklötze etc.

Mit den fertigen Betonklötzen kam ich irgendwie nach den ersten Anfragen nicht weiter, eine so große Garage als einen durchgehenden Raum ohne Unterzüge und so weiter war nicht machbar. Mit Unterzügen passte aber absolut nicht in meinen Traum einer Garage.

Gelandet sind wir dann bei der Firma MC-Vertrieb, der freundliche Herr, welcher eigentlich nur die Urlaubsvertretung für seinen Kollegen übernommen hatet, fand nach erster Kontaktaufnahme auch fix einen Termin und so saßen wir bereits im September 2016 bei uns zu Hause.

Aufgebaut wird die Garage nach vertrautem Prinzip, wie das Haus ja auch, aus fertigen Elementen. Diese können Wahlweise auf Punkt- oder Streifenfundamente oder eine Betonplatte aufgestellt werden. Wir hatten uns zunächst für Punktfundamente entschieden und wollten in der Garage pflastern, im Laufe der Tiefbauarbeiten haben wir uns aber, zum Glück, eines besseren belehren lassen, so dass wir, wie bereits erwähnt, doch eine Bodenplatte gegossen haben.

Zu unserem Glück hatte der Verkäufer die Info, dass ein anderer Kunde abgesprungen ist und dessen Garage ziemlich genau dem entspricht was wir suchen. Diese konnten wir dann sogar noch günstiger bekommen. Sie wird jetzt 5,85m Breit mit einem 5m breitem Tor, 8,06m Tief und einer Tür in den Garten. Nach einer kurzen Abwegung war uns klar, dass uns das Sondermaß wenig stört und wir haben die Garage so gekauft.

Durch die Probleme mit dem Tiefbau, von denen wir ja berichtet hatten, verzögerte sich natürlich auch unser Abruf der Garage. Kurzes Telefonat mit dem Herrn von MC-Vertrieb, ihm die Situation erklärt und alles war geregelt – Tolle Sache!

 

Nach dem Aufstellen des Hauses haben wir uns bemüht, möglichst schnell, die Betonplatte für die Garage anzulegen. Ursprünglich wollten wir dies durch unseren Tiefbauer erledigen lassen, aber die Preisvorstellung für ein wenig RCL auffüllen und verdichten sprengte dann doch unsere Schmerzgrenze bei weitem. Um es kurz zu machen, wir haben uns einen Bagger gemietet, RCL liefern lassen und selbst verdichtet. Kosten ca. 1000€, ungefähr 1/10 des geforderten Preises.

 

Zum Glück haben wir beide LKW Führerscheine. Wir haben uns kurz einen LKW geliehen, sind zum Baustoffhändler und haben uns die geforderte Monierung und Schalungsbretter besorgt.

Dank des LKWs konnten wir die großen Matten mit 6×2,5m nehmen, auch das ist ein Kostenvorteil und man spart sich die Lieferkosten.

Danach war dann Rödeln angesagt, je 3 Matten ergaben eine Lage, Abstandshalter drunter bzw. dazwischen und schon kann der Beton kommen.

OK klingt jetzt hier sehr einfach – ist eine SCH**** Arbeit!

 

Ich habe Beton bestellt. Gerechnet kam ich auf knapp 6,5m³, lieber aufrunden auf 7m³. Da haben wir mal richtig Glück gehabt, wir haben wirklich die vollen 7m³ auf den letzten „Tropfen“ gebraucht. Hierbei hatten wir übrigens Unterstützung von einem Bekannten der gelernter Betonbauer ist, damit das auch einigermaßen eben wird. Und während Vanessa als der Betonmischer kam noch skeptisch und ausgelaugt von den Moierungsarbeiten war, versprach die helfende Hand, dass der Ganze Spuk jetzt in 20 Minuten ein Ende hat und Sie in einer Woche Ihr Auto auf der Bodenplatte parken kann. Auch wenn man das zu diesem Zeitpunkt nicht glauben wollte, er sollte Recht behalten. Die schwierigste noch ausstehende Arbeit war, dafür zu sorgen, dass der Hund nicht die Abkürzung durch den Beton nimmt.

 

Für alle die unseren Blog kennen, glaubt ihr wirklich das alles so schön glatt läuft? Natürlich nicht! 😉

Die Firma MC-Vertrieb würde nämlich ziemlich gut zur DFH passen.

Wir haben unsere Garage abgerufen am 16.08. (KW 33), dabei wurden auch schon exakte Position der Tür und die Farbe der Dachrinne festgelegt. Kurz danach erhielten wir einen Fragebogen mit Fragen zum Aufstellplatz usw., dieser ging am 29.08. (KW 35) zurück. Vertraglich ist geregelt 8-10 Wochen nach Abruf erfolgt die Lieferung. Parallel stellte sich noch ein kleinerer Fehler heraus, wir gingen davon aus, dass unser Tor, wie die Fensterrahmen am Haus, in Anthrazit wäre – war es aber nicht, es sollte weiß werden. An dieser Stelle beginnt das zeitliche Unglück.

Nach einigen Telefonaten mit dem Vertrieb konnten wir uns darauf einigen, dass wir etwas mehr zahlen und sie dies nun ändern. Da dies zeitgleich mit dem Abruf passierte ergab sich für mich kein Grund für Verzögerungen und wir freuten uns darauf euch spätestens im Oktober von unserer Garage berichten zu können.

Knappe 6 Wochen später erhielten wir Post, eine neue Auftragsbestätigung mit der Ankündigung 8-10 Wochen Lieferzeit nach unterschriebener Rücksendung. Hier stellte sich das erste Mal Ernüchterung ein.

Die Türposition und Regenrinnenfarbe hat man in der Zwischenzeit wohl vermutlich verloren, diese ergab nämlich eine dritte Auftragsbestätigung in KW 42.

Wer hat mitgerechnet? Hier hätte bereits nach dem 1. Abruf geliefert werden sollen… Vanessas Mutter hatte angekündigt an Heilig Abend bei uns in der Garage zu übernachten (warum sie nicht im Haus schlafen wollte weiß ich nicht), ich habe sie also bereits darauf vorbereitet, dass es wohl etwas frisch und nass werden wird ohne Dach über der Bodenplatte..

 

Angekündigt ist nun eine Lieferung am 11.12., wir sind gespannt.

 

To be Continued….

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Der Ton macht die Musik

Was ist das da eigentlich?!…

Immer wieder wurde auf den Kabelbaum gezeigt der im Wohnzimmer aus der Wand schaute, der Rest war ja gut versteckt.

Direkt vorweg, ja mir ist klar, dass ich verrückt bin.

 

Wir gehen beide gern ins Kino, wie das so ist hat man zu Hause dann auch eine 5.1 Anlage.

In der alten Mietwohnung lagen alle Kabel natürlich Aufputz in Kabelkanälen, schön ist anders. Also sollten diese im Haus verschwinden, aber wie ich halt so bin, heute 5.1, aber was kommt in der Zukunft – keine Ahnung, aber ich hab keine Angst jemanden zu Fragen. Also Termin beim Fachmann gemacht und beraten lassen. Dieser war echt super, wir hatten bereits am Telefon besprochen, dass ich erstmal nichts umrüsten möchte, aber eine Beratungsstunde auch gerne bezahlen würde (mussten wir übrigens nicht, denn er weiß wir werden wieder kommen). Er bat darum auch direkt die Grundrisse mit zu bringen.

Gesagt getan, knappt 2,5 Stunden hat der Termin gedauert. Wir haben viel über Leinwände und die verschiedenen Tonformate gelernt und auch erfahren was vielleicht mal kommen wird. Vorgeführt wurde natürlich auch alles, böse angefixt ;-). Schockiert war der gute Mann allerdings, als er nach der Auro 3D Vorführung ansetzte um Vanessa mit Argumenten zu überzeugen wie toll dies ist und diese nur sagte: Ist mir egal, was kostet mich das Ganze. So schnell hatte er wohl noch nie eine Ehefrau überzeugt :-).

In der Summe wurden „ein paar“ Kanäle mehr eingeplant.

Insgesamt haben wir knapp 200m Lautsprecherkabel verbaut. Auch Dolby Atmos / Auro 3D sind im Wohnzimmer möglich. Das ergibt dann 17 Stellen an den theoretisch was angeschlossen werden kann – nicht alles ist gleichzeitig sinnvoll.

Dazu kamen dann noch ein 50er Leerrohr für HDMI und Steuerkabel zum Beamer und 2 Lautsprecher in der Küche.

Damit das Ganze nicht einfach aus der Wand hängt haben wir einen Verteilerkasten (240x140mm) in die Wand gesetzt, dazu noch eine hübsche Blende gebastelt und fertig.

In dem Verteilerkasten endet auch das Leerrohr vom Beamer. So kann man jetzt schön alles sauber anklemmen ohne riesen Kabelsalat, der irgendwann einen Kaninchenschaden davon tragen könnte.

 

Und wo wir schon mal dabei waren, haben wir vom Hausanschlussraum aus Kabel für die Lautsprecher im Gästebad und Badezimmer oben gelegt. Auch wenn der ein oder andere Handwerker das etwas übertrieben fand, ich werde in Zukunft nirgendwo mehr die Wand öffnen müssen, weil mir ein Kabel fehlt :-).

lautsprecher 1

Fertige Installation

lautsprecher 2

Blende

LS 3

Rohbauzustand

 

Update

Ich habe lange gebraucht und es tut uns leid, aber manchmal spielt das Leben anders als man denkt.

Im Moment graben wir uns nach und nach von Zimmer zu Zimmer. Vieles ist schon so wie wir uns das vorstellen, anderes dauert noch. Vor allem die immer noch fehlende Garage bereitet uns Kummer.

In der Zwischenzeit ist unser Hauskraftwerk geliefert worden, dazu machen wir aber einen gesonderten Eintrag. Seit gestern ist auch endlich die Handbrause an der Badewanne vor Ort und montiert. Ich hoffe es ist der Sanitärfirma genau so peinlich wie es mir wäre… 😄 Im Obergeschoss habe ich nicht letzte Woche bei Ikea ausgelassen und Vorhänge gekauft. Langsam ist es wohnlich und man fühlt sich zuhause 😊

Um jetzt nicht einen endlos langen Text zu schreiben, einfach mal ein paar Bilder 🙂

Falls sich jemand wundert, ja wir sammeln im Moment die leeren Kartons in der Dusche 😉

Wir sind drin!

Ich bin leider nicht dazu gekommen, dies zu verlautbaren, aber mein Plan hat funktioniert 😊

Am 26.08. haben wir mit einigen fleißigen Helfern unsere 7 Sachen in einen LKW geschmissen und sind umgezogen. Das hat soweit auch ohne größere Katastrophen geklappt. Anschließend war ich 14 Tage zu einem Lehrgang in Stuttgart, deswegen ging es leider nicht so gut voran und wir sind quasi jetzt dabei alles auszupacken und einzurichten. Aufgrund dieser Abwesenheit meinerseits, haben wir diese Kamikaze Aktion ja überhaupt erst gemacht.

Seit letzter Woche Freitag haben wir auch endlich Internet. 200 MBit können schon was 😜

Ich werde mich bemühen jetzt ein wenig nach zuberichten, was sich bei uns so getan hat 😉

Ich hatte einen Plan..

In 4 Tagen vom Rohbau zum bezugsfertigen Haus. Es war ein ambitionierter Plan, der ne Menge Arbeit bedeutete, aber wir haben es geschafft! 😊

Grundieren, streichen, Böden, es lief natürlich nicht alles wie geplant. Hier und da war ein zweiter Anstrich nötig und unser sprühgerät hat natürlich auch gleich den Geust aufgegeben. Trotzdem sind wir im Plan geblieben. Ohne tatkräftige Unterstützung hätten wir das allerdings nicht geschafft. 

Was wir nicht geschafft haben sind der Boden in der Abstellkammer und das Streichen des Treppenaufgangs. Morgen kommt meine Mutter vorbei, dann wollen wir noch die farbigen Wände gestalten. Sogar unseren neuen Pax haben wir heute schon aufgebaut 😊 

Wir haben uns bei den Böden letztlich für einen hellen Eicheton entschieden. Im OG als Laminat und im EG als Vinyl. Das hat sowohl Kosten, als auch Beanspruchungs Gründe. In der Küche sollte der Boden einfach etwas Wasser vertragen können. 

Heute war zudem Die Firma Zimmermann zur Einregulierung der Heizung da. Der Techniker hat das ganze System ausführlich erklärt und uns außerdem erklärt, dass wir wohl wenig Probleme mit elektrischem zuheizen haben werden. Darauf sind wir echt gespannt und warten mal ab wie es sich entwickelt. Das Raumklima ist aber gleich viel angenehmer. Leider hat sich herausgestellt, dass ein falsches Kabel ins Wohnzimmer gezogen wurde. Da das wohl bedeutet, dass die Decke noch einmal aufgemacht werden muss, haben wir den für heute geplanten Anstrich im Treppenaufgang vertagt, bis das geklärt ist. 

Am Samstag werden wir nun also nach 1 Jahr Planung endlich einziehen, ich freu mich ja so 😊😊😊 ein paar Bilder habe ich auch noch gemacht. 

Hausübergabe

Unsere Hausübergabe lief sehr gut! Selbst der Bausachverständige konnte keine größeren Mängel feststellen. Neben kleineren Macken in den Fenstern, die unser Bauleiter zum größten Teil direkt behoben hat, bleibt das hse, dass sich kaum schieben lässt. Laut Sachverständigen muss das repariert werden, laut Bauleiter darf das so sein. Wir haben es ins Protokoll aufnehmen lassen und dann sehen wir weiter. Was ein bisschen ärgert sind Mängel, die zwar da sind, die aber keiner repariert. Wir haben zB Kratzer in der Aluschiene des HSE. Reparieren kann man es nur in dem man das Element ausbaut, das ist unverhältnismäßig, Pech gehabt 😏 Selbes gilt für die zu hohe Badewanne. Kann man nicht mehr ändern, also bleibt es so. Im großen und ganzen bleiben vor allem die Gewerke, die nicht fertig sind. HKW, Heizung, Elektro. 

Wir haben am Mittwoch dann nach der 4 stündigen Abnahme direkt angefangen. Stand Gestern Abend: alles abgeklebt, gestrichen und grundiert. Die Außenlampe hängt auch schon 😊 Heute wollen wir dann streichen. Heute wollen wir streichen und heute Abend holen wir unseren Pax ab. Darauf freue ich mich ganz besonders, zumal Frank meiner besten Freundin gestern schon gesagt hat, sie müsse mit mir shoppen gehen, damit der Schrank voll wird ☺️👍🏻

Endspurt

Heute Mittag ist endlich unsere Hausübergabe 😊 seit dieser Woche gibt es auch endlich einen erkennbaren Endspurt, so dass es endlich wohnlich wird. Wir werden den Vormittagnutzen Farben und Böden abzuholen. Wir haben uns jetzt für einen Vinyl in EG und Laminat im OG entschieden, beides in heller Eiche Optik. Ich denke das wird gut 😊 Die Wände werden wir schleifen und weiß streichen. Für den ein oder anderen Raum haben wir uns auch schon Farbakzente ausgesucht. Nachdem wir uns drum gekümmert haben, haben wir nun ja auch endlich Stromzähler 😉

Die letzten 4 Tage waren wir damit beschäftigt unsere Bodenplatte für die Garage zu bauen. Das war wirklich anstrengend, wir haben schließlich nun doch alle Arbeiten selbst gemacht. Falls jemand sowas auch mal plant, ich werde dazu noch mal was schreiben, sobald ich mal wieder etwas mehr geschlafen habe. Fürs erste sind wir einfach stolz es geschafft zu haben 😊 Connor will auch schon gar nicht mehr raus aus dem Haus, inzwischen müssen wir ihn förmlich raus zerren. Es wird ein Zuhause 😊

Ein paar Eindrücke habe ich auch noch.